Wechseln - Warum?
Worauf achten?
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Häufige Fragen

Was beim Wechsel beachten?

Zunächst einmal gilt: billig muss nicht am günstigsten sein. Denn die billigste Kfz-Versicherung kann sich sehr schnell als ausgesprochen teuer erweisen , wenn im Ernstfall die Leistungen nicht stimmen. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass die Versicherung ein gewisses Mindestmaß an Leistungen nicht unterschreitet. Auch das persönliche Sicherheitsbedürfnis, das Alter des Fahrzeugs sowie der persönliche Fahrstil sind mitentscheidend darüber, was die Police einschließen soll.

Bei der Kündigung gilt es einiges zu beachten, damit diese rechtskräftig wird. Als Kündigung genügt ein schriftlich eingereichtes formloses Schreiben, welches die Versicherungsnummer und das Kfz-Kennzeichen unbedingt enthalten sollte. Wenn Sie ihr bisheriges Fahrzeug abmelden oder verkaufen, reicht es die Abmeldebescheinigung oder den Kaufvertrag bei der Versicherung vorzulegen. Die Versicherung rechnet dann automatisch ab und erstattet im Voraus bezahlte Prämien zurück.

Beachten sollten Sie, dass Sie ihre Kasko-Versicherung nicht sofort von vornherein mit Ihrer Haftpflichtversicherung kündigen. Denn für diese gilt bei den verschiedenen Versicherern keine Annahmepflicht. Ein Wechsel von Vollkasko zu Teilkasko muss nicht immer günstiger sein. Die Vollkasko kann dann billiger sein, wenn sie schon mehrere Jahre schadensfrei bestand. In der Teilkasko gibt es keinen Schadenfreiheitsrabatt.

Sollten sie ihre Kfz-Versicherung bereits gekündigt haben, aber dann doch keine günstigere Versicherung finden, können Sie sich problemlos bei ihrer alten Versicherung wieder zu den gleichen Konditionen versichern lassen. Nach Abschluss Ihrer neuen Versicherung können Sie sich ebenfalls noch innerhalb von 14 Tagen umentscheiden und von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen.
Sollten Sie weniger als Jahr bei einer Versicherung versichert sein, dann kann es sein, dass Sie am Ende eine Abrechnung nach dem sog. Kurztarif erhalten, da der Versicherungsvertrag normalerweise ein Jahresvertrag ist.

Beim Abschluss des neuen Versicherungsvertrages ist es nicht nötig, die gefahrenen Jahreskilometer  zu überschätzen, denn diese haben einen erheblichen Einfluss auf die Versicherungsprämie. Die Furcht, dass der Unfallversicherungsschutz entfällt, wenn die gefahrenen Jahreskilometer die im Versicherungsantrag gemachten Angaben später übersteigen, ist unbegründet. Im Falle eines Unfalls müssen sie lediglich die entsprechende Prämienerhöhung für die Mehrkilometerleistung nachzahlen. Eine gezielte Herabsetzung der Kilometerleistung sollte aber genauso wenig vorgenommen werden, wie der Einbau einer Sicherheitsreserve nach oben.

Bei Abschluss der Kaskoversicherung sollte man prüfen, ob sich eine Vollkaskoversicherung überhaupt lohnt, beispielsweise wenn das Auto schon sehr alt ist. Schon ein kleiner Selbstbehalt kann bei der Teilkasko die Versicherungsprämie erheblich senken.

Prämiennachlässe entstehen beispielsweise auch durch eine Fahrzeugnutzung innerhalb eines begrenzten Personenkreises, wenn ein Garagenplatz vorhanden ist oder bei niedrigerer Kilometerleistung pro Jahr.